Generation City
Kostenfalle Nicht alles bezahlen, was gefordert wird

Nicht alles bezahlen, was gefordert wird

Nicht jede Rechnung ist eine Schuld.

Parkplatzforderungen, Abos, die sich nicht kündigen lassen, Preiserhöhungen per Kundenportal, Inkassobriefe: Unternehmen verlangen oft mehr, als ihnen zusteht, weil die meisten Menschen einfach zahlen.

Die anderen Projekte von Generation City richten sich an den Staat. Ärger gibt es im Alltag aber genauso mit Unternehmen. Kostenfalle zeigt, welche Rechte Sie als Verbraucher haben, wo die Grenzen liegen und wie Sie sich mit wenig Aufwand wehren.

Zu jedem Thema finden Sie die Rechtslage mit Gesetz und Rechtsprechung, die typischen Fehler und ein Musterschreiben. Wo es keine gesicherte Rechtsprechung gibt, sagen wir das, auch wenn eine klare Antwort bequemer wäre.

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Keine Rechtsberatung

Kostenfalle erklärt Verbraucherrechte und stellt unverbindliche Formulierungshilfen bereit. Das ist keine Rechtsberatung. Ob eine Forderung berechtigt ist, hängt vom Einzelfall ab und entscheidet im Streit ein Gericht. Bei höheren Beträgen helfen die Verbraucherzentralen, Schlichtungsstellen oder eine Anwältin; wer wenig verdient, kann Beratungshilfe beantragen.

Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität sowie für Folgen der Verwendung wird keine Haftung übernommen, soweit gesetzlich zulässig.

Ausführlich: Rechtliche Hinweise

Häufige Fragen

Muss ich auf ein Schreiben überhaupt reagieren?

Bei einer unberechtigten Forderung eines Unternehmens oder Inkassobüros besteht keine Pflicht zu antworten. Ein kurzer schriftlicher Widerspruch ist trotzdem sinnvoll: Er dokumentiert, dass Sie die Forderung bestreiten, und eine bestrittene Forderung darf in der Regel nicht ohne Gerichtsurteil an Auskunfteien gemeldet werden. Reagieren müssen Sie immer auf Post vom Gericht, etwa einen Mahnbescheid.

Darf mir mit der SCHUFA gedroht werden?

Eine Meldung an Auskunfteien ist nur unter engen Voraussetzungen zulässig, etwa wenn die Forderung gerichtlich festgestellt ist oder Sie sie nicht bestritten haben. Wer eine Forderung ausdrücklich bestreitet, muss eine Meldung ohne Titel in aller Regel nicht befürchten.

Was kostet mich der Widerspruch?

Nichts außer Porto. Wer sicher gehen will, dass der Zugang nachweisbar ist, schickt ein Einwurf-Einschreiben oder eine E-Mail mit Lesebestätigung, je nachdem, welchen Weg das Unternehmen anbietet.

Wann sollte ich doch zahlen?

Wenn die Forderung berechtigt ist. Wer tatsächlich zu lange auf einem Kundenparkplatz stand, schuldet die vereinbarte Vertragsstrafe; dann lohnt es sich, schnell zu zahlen, bevor Mahn- und Inkassokosten hinzukommen. Zahlen Sie aber nur den Betrag, der berechtigt ist.